Als Biologe hatte ich schon reichlich Gelegenheit, die Geheimnisse der Natur zu erforschen und den Dingen auf den Grund zu gehen. Inzwischen hat beruflich die Bürokratie die Oberhand gewonnen, so dass ich bei meinen kleinen und großen Phototouren einen Ausgleich hierzu finde.

Bereits als Jugendlicher war ich mit einer Spiegelreflexkamera in der Natur unterwegs. Seit 2004 photographiere ich ausschließlich digital und meine Leidenschaft für die Photographie ist inzwischen fast zur Obsession geworden .-) Mittlerweile verbringe ich einen Großteil meiner Freizeit mit der Photographie und den damit verbundenen Bereichen. 2015 bin ich als Vollmitgleid der GdT (Gesellschaft Deutscher Tierfotografen) beigetreten.

Viele der hier gezeigten Photos haben z.T. viel Geduld im Tarnversteck erfordert, frühes Aufstehen weit vor Sonnenaufgang, stundenlanges Schleppen eines schweren Photorucksacks, unbequemes Ausharren bei kalten oder heißen Temperaturen, manchmal mückenumschwirrt, auf dem Boden, bei Schnee oder Regen, etc. Die Photographie hat mir jedoch unvergessliche Erlebnisse, Ein- und Anblicke verschafft, die ich keinesfalls missen möchte und mich immer wieder losziehen lassen…

… am liebsten in die Nationalparks ferner Länder ;-) Ich muss eingestehen, dass ich wohl mehr „Zigeunerblut“ in mir habe, als mir lieb ist. Allein der Gedanke an Afrika löst einen akuten Anfall von Fernweh in mir aus.

Die meisten Touren führen wir als Selbstfahrertouren durch und sind dabei im Zelt unterwegs. Auch wenn diese z.T. mehrwöchigen Aufenthalte im Zelt relativ rustikal ausfallen, bevorzugen wir diese Reiseart. So können wir selbst bestimmen, wann und wohin wir aufbrechen (i.d.R. sind dies die Naturschönheiten fernab der Zivilisation).

Ein großes Dankeschön an meine Frau Claudia für Ihre Geduld und Unterstützung bei all diesen Unternehmungen und meinen photographischen Aktivitäten!! Und dafür, dass sie mit Staub, Hitze, Kälte, Wind und kargen Bedingungen zurechtkommt, um diese Erlebnisse mit mir zu teilen!

 

Ich bin die Frau an der Seite dieses abenteuerlustigen Vagabunden. Er hat anfangs für uns beide all die oft im Verborgenen liegenden Naturjuwele entdeckt. Wie oft wäre ich sonst wohl an der einen oder anderen Besonderheit achtlos vorübergegangen. Inzwischen sehen nicht nur meine Augen selbständig, ich bin auch gerne unterwegs und es macht jede Menge Spaß auf gemeinsame Photostreifzüge loszuziehen, nach Motiven Ausschau zu halten oder einfach das „Draußensein“ zu genießen. Besondere Highlights sind dabei natürlich all unsere Reisen, gleich ob in die Berge zum Wandern oder auf Abenteuertour ins südliche Afrika. Wo man der Natur am nächsten ist, fühlen wir uns besonders wohl. Während Gerald so manches Motiv umsetzt, kann ich ganz den Moment genießen, die Seele baumeln lassen und muss dabei trotzdem zu Hause nicht auf tolle Photos verzichten. Das ist Klasse!

 

Ich bin für die Reiseplanung zuständig und mit Leib und Seele von den ersten Recherchen bis zu den letzten Vorbereitungen bei der Sache. Manchmal muss man jede Menge Durchhaltevermögen beweisen, denn die Organisation unserer individuellen Touren sowie deren logistische Durchführung erfordert doch viel Aufwand. Vor allem wenn wir ohne „backup“ (2. Fahrzeug) auf entlegenen Pisten fernab der Zivilisation unterwegs sind, müssen Ausrüstung, Vorräte und Planung stimmen. Auch die Kommunikation (Campbuchungen in den Nationalparks) gestaltet sich manchmal langwierig. (Die afrikanische Mentalität unterscheidet sich zum Teil etwas von unseren Vorstellungen). Gerald schlägt immer vor, ich soll endlich ein Reisebüro für Outdoorfreaks aufmachen, denn über die Jahre hat sich so einiges an Detailwissen über verschiedenste Länder angesammelt und hat viele Ordner gefüllt (Länderinformationen, Nationalparks, interessante Reiserouten, Preise vor Ort, schönste Unterkunftsmöglichkeiten für Camper im Land, Wanderrouten).

Auf seinen Vorschlag bin ich aber noch nicht eingegangen, ich muss ja unsere neueste Reise vorbereiten….;-)

Wenn wir bei unseren Reisen nicht mehr wissen, welcher Tag eigentlich ist (weil es bedeutungslos geworden ist), dann ist der Zustand erreicht, den wir im Alltag manchmal vermissen! Ein einziger Blick auf die Reisephotos genügt, um Erinnerungen aufleben und das Gefühl vor Ort wieder lebendig werden zu lassen.

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte … und weckt tausend Emotionen …

Wir freuen uns, dass Ihr dabei seid…!

 

Dr. Gerald & Claudia Haas

 

Join the magic moments!